Neuer Band in der Reihe Quartiersforschung: “Urbanes Alltagsleben” von Anne Vogelpohl

Vogelpohl, Anne

Urbanes Alltagsleben – Zum Paradox von Differenzierung und Homogenisierung in Stadtquartieren

Aus der Reihe: Quartiersforschung
2012. 284 S. mit 20 Abb. u. 4 Tab. Br.
ISBN: 978-3-531-19472-1

 

Klappentext

An Flexibilisierungstendenzen im Alltag zeigt sich derzeit das stadtpolitische Paradox, Differenzen als urbane Qualitäten anzuführen und tatsächlich Homogenisierungen zu erzeugen: Zeiten des Alltags sind immer weniger standardisiert und die Orte alltäglicher Tätigkeiten scheinen häufiger individuell bestimmbar. In städtischen Quartieren ist Flexibilisierung eine zentrale Ursache für Konflikte, die sich insbesondere mit dem stadtpolitischen Ziel verschärfen, Alltagsformen Kreativer im urbanen Raum zu unterstützen. Anne Vogelpohl konzeptionalisiert den gesellschaftlichen Zusammenhang zwischen Alltag und Stadtquartieren entlang der Begriffe Henri Lefebvres ‚Raum‘, ‚Alltagsleben‘ und ‚Rhythmen‘und evaluiert sie entlang seines Verständnisses von Urbanisierung.

Aus dem Inhalt

Flexibilisierung und neue Zeiten im Quartier.- Raum und Zeit, Flexibilisierung und Repräsentation: Trends in Alltag und Stadtentwicklung.- Alltag – Rhythmus – Stadt: Konzeption und empirischer Aufbau.- Flexibler Alltag und räumliche Verhältnisse: Voraussetzungen, Entscheidungen, Abhängigkeiten.- Urbanisierung im Quartier? Neue Rhythmen im Schanzenviertel und Williamsburg.- Leitbilder, Visionen, Sanierung, Rezoning: Konzeptionen von Stadt und Quartier in Hamburg und New York.- Fazit: Das Verhältnis von Flexibilisierung, Differenzierung und Homogenisierung im Quartier.

Autorin

Dr. Anne Vogelpohl war DFG-Stipendiatin am Transatlantischen Graduiertenkolleg Berlin – New York und ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Humangeographie der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

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