Lebenswelten und Sozialräume innerhalb der Saarbrücker Quartiere „Unteres und Oberes Malstatt“

Andreas Scheytt, FernUniversität Hagen

Lebenswelten und Sozialräume innerhalb der Saarbrücker Quartiere „Unteres und Oberes Malstatt“ – eine Fallstudie

Bachelorarbeit im Studiengang B. A. Kulturwissenschaften (2011)

In der Arbeit werden Lebenswelten und Sozialräume zweier Quartiere des Saarbrücker Stadtteils Malstatt untersucht. Nach dem Vorwort werden grundlegende Begriffe der Arbeit benannt und mit Hilfe der verwendeten Literatur definiert und abgegrenzt, der darauf folgende erste Hauptteil beinhaltet die Erstellung einer Portraitskizze des Saarbrücker Stadtteils Malstatt.

Zur Erstellung der Portraitskizze Malstatts und seiner Quartiere wurden die einschlägige Literatur sowie Fachaufsätze herangezogen, die statistischen Daten des Stadtteils und seiner Distrikte konnten offiziellen Veröffentlichungen der Stadt Saarbrücken entnommen werden. Daten zur Wohnungssituation wurden bei der Saarbrücker Siedlungsgesellschaft, der Eigentümerin zahlreicher Großwohnanlagen im Untersuchungsgebiet, schriftlich erfragt. Zur deskriptiven Analyse der untersuchten Quartiere wurden außerdem die in zahlreichen Begehungen generierten Materialien, wie Fotos, niedergeschriebene Eindrücke und skizzierte Spontaninterviews verwendet, außerdem Artikel der lokalen Druckmedien und Webseiten sowie Artikel des „Molschder Blattes“, einer Stadtteilzeitung. Als weitere Quelle für das Portrait wurde das kürzlich vom Saarbrücker Stadtrat verabschiedete Stadtteilentwicklungskonzept (STEK) für das „Untere und Obere Malstatt“ verwendet.

Zur Illustration des Portraits werden im zweiten Hauptteil Daten aus verschiedenen empirischen Erhebungen herangezogen, die mit Hilfe von Methoden der qualitativen Sozialforschung erhoben und ausgewertet wurden. Diskutiert wird dabei beispielsweise, inwieweit die Geschichte der Quartiere und die Symbolik verschiedener Orte und Plätze, Einfluss auf die Lebenswelt der Bewohner nimmt. Darüber hinaus wird beschrieben, wie die im Laufe der Zeit entstandenen Verkehrsachsen eine räumliche Trennung der Quartiere erzeugten und dadurch dezidierten Einfluss auf das Selbstverständnis und den Habitus seiner Bewohner nehmen. Gleichzeitig wird durch den Vergleich der Aktions- und Sozialräume von Kindern und Senioren eine kontrastierte Darstellung erreicht.

Für die Beschreibung der Lebenswelten und Sozialräume wurden folgende empirische Quellen verwendet:

– Tagebücher von Kindern einer vierten Grundschulklasse, die über eine Woche geführt wurden

– Quartiersrundgänge mit drei Gruppen von Kindern ebenfalls einer vierten Grundschulklasse

– Leitfadengestützte, qualitative Interviews mit Senioren aus den Quartieren

– Teilnehmende Beobachtung einer geführten Begehung mit Senioren durch die Quartiere

Ein zusammenfassendes Resümee bildet den Abschluss der Arbeit.

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