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» Revitalisierung in Altbauquartieren in Polen: Handlungsmöglichkeiten kommunaler Verwaltungen
Eingetragen von Olaf Schnur am 29.01.10

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Patrycja Bielawska-Roepke (2009): Revitalisierung in Polen. Handlungsmöglichkeiten kommunaler Verwaltungen in den Revitalisierungsprozessen städtischer Altbaugebiete am Beispiel von Stettin (Szczecin). Dissertation TU Dresden, http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-25986

oder zu finden durch die Suche bei http://www.qucosa.de

Summary

In den Altbaugebieten mit Wohnsubstanz in polnischen Städten, welche im zweiten Weltkrieg nicht zerstört wurden, herrschen oft städtebauliche Missstände. Obwohl oft zentral gelegen und mit denkmalgeschützter Substanz bebaut, werden diese Gebiete aufgrund des baulichen, sozialen, wirtschaftlichen und des Umweltzustandes als Problemgebiete bezeichnet. Deren Revitalisierung ist jedoch von wesentlicher Bedeutung für die Entwicklung der Gesamtstadt und für die städtischen Akteure. Die Dissertation suchte Antworten auf die Frage nach Spielräumen und Einschränkungen für die Handlungen polnischer kommunaler Selbstverwaltungen im Bereich der Revitalisierung städtischer Problemgebiete mit Altbausubstanz, welche aus dem institionellen Kontext resultieren. Unter dem institutionellen Kontext werden nach Ansatz des akteurzentrierten Institutionalismus sowohl formelle, rechtliche Regeln als auch informelle Regeln verstanden. 

Anhand der Analyse des polnischen Raumplanungssystems konnte gezeigt werden, dass der Handlungsspielraum lokaler Verwaltungen bei der Gestaltung und Durchführung der Revitalisierungsprozesse gesetzlich breit definiert ist, allerdings die Vorschriften des Raumplanungssystems tragen nicht zur integrierten und strategischen räumlichen Planung der Gemeinde bei. Zur Einschränkung der Nutzung des gegebenen Handlungsspielraumes tragen, neben den gesetzlichen Bestimmungen auch die in der Fallstudie identifizierten informellen Regeln bei. 

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