Arbeitskreis Quartiersforschung

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» Neue Studie online: “Wohnungswirtschaftliches Quartiersmanagement”
Eingetragen von Olaf Schnur am 19.01.11

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Wohnungswirtschaftliches Quartiersmanagement - Bausteine für ein systematisches quartiersbezogenes soziales Management in Wohnungsunternehmen

Dipl.-Ing. Stadtplaner Stefan Peters
Abschlussarbeit zur Erlangung Grades „Immobilien-Ökonom (GdW)“ im EBZ Europäisches Bildungszentrum

Abstract

Wohnungsunternehmen sind wichtige Partner in der sozialen Stadtentwicklung. Bereits vor vielen Jahren haben sie verstanden, dass die sozialen Prozesse, die sich im eigenen Bestand abspielen, nicht nur durch Belegungspolitik zu beeinflussen sind. Dass jedoch auch die Kommunen allein die Probleme nicht lösen können, hat die Wohnungswirtschaft erst in jüngerer Zeit anerkannt. Wohnungsunternehmen, Kommunen und Träger der sozialen Arbeit fördern gemeinsam heute Mieterzufriedenheit, Sicherheit, Gesundheit und Nachbarschaft im Quartier. Damit tragen sie zur sozialen Stabilität auf der einen Seite und der Wohnzufriedenheit auf der anderen Seite bei.

Systematisches soziales Management oder wohnungswirtschaftliches Quartiersmanagement berät, aktiviert und vernetzt Wohnungsbestände. Mieter wandeln sich von passiven Bewohnern zu aktiven Mitgestaltern des Zusammenlebens. Die 48-seitige Abschlussarbeit zur Erlangung des Grades „Immobilien-Ökonom (GdW)“ analysiert, welche thematischen Angebote prägend für wohnungswirtschaftliches Quartiersmanagement sind und wie wohnungswirtschaftliches Quartiersmanagement organisiert werden kann.

Wohnungswirtschaftliches Quartiersmanagement verfügt über eine große inhaltliche Schnittmenge mit dem gebietsbezogenen Quartiersmanagement der Städtebauförderprogramme „Soziale Stadt“ und „Stadtumbau“, bei dem der Stadtteil im Fokus steht. Daher bedient die Arbeit sich der Erfahrungen aus dem stadtteilbezogenen Quartiersmanagement und aus dem systematischen sozialen Management gleichermaßen.
Anhand der aktuellen Literatur werden Aufgaben und Inhalte von gebietsbezogenem Quartiersmanagement und wohnungswirtschaftlichem Quartiersmanagement dargestellt (Kapitel 2). In einem empirischen Teil werden Interviews zu drei aktuellen Fallbeispielen von wohnungswirtschaftlichem Quartiersmanagement im Wohnungsbestand zusammengefasst (Kapitel 3). Im Schlussteil reflektiert die Arbeit Stellenwert und Inhalt von acht rahmengebende Faktoren für wohnungswirtschaftliches Quartiersmanagement (Kapitel 4):

- Persönliche Präsenz vor Ort;
- Kooperationspartner des wohnungswirtschaftlichen Quartiersmanagements;
- Zielgruppe des wohnungswirtschaftlichen Quartiersmanagements;
- Förderung des bürgerschaftlichen Engagements;
- weitere Themenangebote und ihr zeitlicher Wirkungshorizont;
- Finanzierung;
- Beitrag des wohnungswirtschaftlichem Quartiersmanagements zum Binnen- und Außenimage;
- Beitrag des wohnungswirtschaftlichem Quartiersmanagements zur sozialen Stabilität im Stadtteil.

Die Arbeit richtet sich primär an Wohnungsunternehmen, die im wohnungswirtschaftlichen Quartiersmanagement noch nicht aktiv sind – ihnen werden Anregungen für wirkungsvolle organisatorische und inhaltliche Rahmenbedingungen gegeben. Dem wissenschaftlichen Diskurs steuert sie Fallbeispiele sozialer Arbeit im Quartier sowie ein Konzept rahmengebender Faktoren für wohnungswirtschaftliches Quartiersmanagement bei.

Direktlink zum DownloadBlog: http://www.quartiersforschung.de/download/oekonomarbeit_qm_peters.pdf

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