Arbeitskreis Quartiersforschung

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» Älterwerden im Quartier - Buchtipp und Links
Eingetragen von Olaf Schnur am 13.02.09

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Zukunft Quartier 1: Lebensräume zum Älterwerden
Hrsg.vom “Netzwerk: Soziales neu gestalten”
Verlag: Bertelsmann Stiftung; Auflage: 1 (Juli 2008)
Broschiert: 279 Seiten
ISBN-10: 3892049475

Beschreibung:
Quartiersbezogene Wohnkonzepte sind ein wichtiger Beitrag, um den demographischen und sozialen Herausforderungen gerecht werden zu können: durch kleinräumige Vernetzung von Wohn- und Betreuungsangeboten, Stärkung von Eigenständigkeit und selbstständigem Wohnen, durch Pflege im Wohnviertel und Unterstützung sozialer Netze. Die Grundlage dieser Publikation ist eine detaillierte Stärken-Schwächen-Analyse von vier ausgewählten Wohnprojekten des »Netzwerks: Soziales neu gestalten«. Damit lassen sich auch die jeweiligen Rahmenbedingungen, Umsetzungsvoraussetzungen und Schwierigkeiten nachvollziehen. Die Potenzialanalyse zielt darauf ab, anhand praktischer Erfahrungen zentrale Standards für ein zukunftsfähiges gemeinwesenorientiertes Wohnprojekt zu be-nennen und Faktoren zu ermitteln, wie die Standards erfolgreich umgesetzt werden können. Schlussfolgerungen für die innovationsfördernden internen und externen Rahmenbedingungen runden das Ganze ab.

Zukunft Quartier - Lebensräume zum Älterwerden 2: Lebensräume zum Älterwerden. Selbstbestimmung und Teilhabe im Alter. Eine Analyse von Welfare-Mixturen in ausgewählten Wohnprojekten
Hrsg.vom “Netzwerk: Soziales neu gestalten”
Verlag: Bertelsmann Stiftung; Auflage: 1 (erscheint im Februar 2009)
Broschiert: 176 Seiten
ISBN-10: 3867930325

Beschreibung:
Frau Rotlaub ist 90 Jahre alt und auf pflegerische Unterstützung angewiesen. Zu ihren Nachbarn hat sie täglichen Kontakt, ein befreundetes Ehepaar besucht sie regelmäßig, um mit ihr zu musizieren, und bei der Kaffeerunde in der Wohnanlage sieht man Frau Rotlaub oft und gerne. Während sich die bezahlte Nachbarschaftshilfe um ihren Haushalt kümmert, stellt ein Pflegedienst die fachliche Betreuung sicher. Je nach Gesundheitszustand kommen die Helfer zusammen, um ihre Aktivitäten neu aufeinander abzustimmen.
Neben dem Unterstützungsnetzwerk von Frau Rotlaub werden Beziehungsgeflechte von fünf weiteren älteren Menschen in qualitativen Studien analysiert. Gezeigt wird zum einen, wie in Wohnprojekten des Netzwerks »Soziales neu gestalten« Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe erhalten und ausgeweitet werden kann. Zum anderen wird eine wichtige Bedingung der Unterstützung sichtbar: auch die Unterstützenden müssen von der besonderen Situation in den Wohnprojekten profitieren können. Insgesamt zeichnet sich eine neue Architektur des Zusammenlebens ab, in der die Beteiligten jenseits der eigenen Handlungslogiken füreinander mitdenken. Das institutionelle Rückgrat dieser Architektur bildet die in den Wohnprojekten fest verankerte Gemeinwesenarbeit. Die vorliegenden Erkenntnisse können die Politik, die Gemeinwesenarbeit und die Wissenschaft sozialer Arbeit bei der Beantwortung der Frage unterstützen, wie durch die Vermittlung vielfältiger Interessenlagen kleinräumige Unterstützungspotenziale zu entwickeln sind, um einen gelungenen Welfare-Mix zu gestalten.

Das »Netzwerk: Soziales neu gestalten« (SONG) ist ein Zusammenschluss von sechs innovativen Trägern der Sozialwirtschaft. Sie sehen den demographischen und sozialen Wandel als Chance und Treiber gesellschaftlicher Innovation.

Weitere Informationen zum Netzwerk und Themenhefte ‘’Zukunft Quartier - Lebensräume zum Älterwerden’’ als kostenfreie PDF-Downloads bei der Bertelsmann-Stiftung unter:
http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/bst/hs.xsl/prj_72947.htm

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