Arbeitskreis Quartiersforschung

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SalvatoreR
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Persönliche Informationen
Ort
Seend, Great Britain
Beruf
study Dance
Interessen
Hunting
Institution

Kerry Consulting

Unternehmen

FW

Biografie

<iframe width="640" height="360" src="//www.youtube.com/embed/KQMmd9xDehs" frameborder="0" allowfullscreen style="float:right;padding:10px 0px 10px 10px;border:0px;"></iframe>In unserem „Kasino” in Gievenbeck kümmern wir uns nicht nur um die Mitarbeiter des BWZ und des Zolls - werfen Sie ruhig einen Blick in unsere Speisekarte mit unserem speziellen Kasino-Angebot. Dort befinden sich ebenfalls zwei Räumlichkeiten, die Sie für Ihre private Veranstaltung nutzen können und in denen wir Sie gerne umsorgen. Der Gastraum bietet ausreichend Platz für 100 Personen. Dort können Sie in einer modernen und gemütlichen Atmosphäre Ihre private Feier veranstalten. Nach Absprache steht Ihnen sogar die Doppelkegelbahn zur Verfügung, um Ihren Gästen eine besondere Unterhaltung zu bieten. Dort bewirten wir Sie natürlich ebenso mit Essen und Getränken. In unserem Partyraum hingegen finden sogar 150-200 Personen Platz. Dort befindet sich eine Theke, an der ausgeschenkt werden kann, Stehtische und Sitzhocker. Damit der Partyraum seinem Namen auch gerecht wird, haben wir darin außerdem eine passende Partybeleuchtung und eine Musikanlage installiert. Und für die Raucher gibt es zusätzlich einen kleinen geschützten Außenbereich.

https://i.cbc.ca/1.1990430.1497370999/httpImage/image.jpg_gen/derivatives/16x9_620/hi-bc-archive-roulette-casino.jpgNoch thronen auf der Anlage des Galaxy gelbe Kräne über grauen Betonfundamenten. Schon im
Sommer 2015 soll das neue Hotel mit 1400 Zimmern fertig sein.
„Die Leute sind bereit, ihr Geld auch für andere Dinge als Spielchips auszugeben”,
sagt Joyce Fung, eine Sprecherin der Galaxy-Gruppe. Aus diesem Grund
hat das Galaxy inzwischen eine weitläufige Poollandschaft, einen Nachtclub,
Spa-Zentren und japanische Restaurants. 6999 Hongkong
Dollar, etwa 650 Euro, kostet eine Nacht im teuersten Zimmer des Galaxy-Hotels.
„Nächstes Jahr werden Sie hier etwas ganz anderes sehen”,
sagt Joyce Fung und blickt aus dem Fenster auf die
wolkenverhangene Baustelle. Damit folgt das Galaxy dem Branchentrend.
„Viele Kunden kommen nicht mehr zum Spielen allein”, bestätigt
Professor Zhonglu Zeng. „Je mehr die Kasinos anbieten, desto mehr Geld verdienen sie mit diesen Gästen.” Das hat sich Macao von Las Vegas abgeschaut.

2018 soll es hier ein großes Konferenzzentrum geben, für 20.000 Gäste. „Las Vegas hat vor ein paar Jahren dasselbe getan”, sagt Davis Fong Ka Chio,
der Glücksspielforscher der Universität Macao. „Alle ein bis zwei Jahre muss es ein neues Projekt geben. Der direkte Vergleich mit Las Vegas mache dabei nur bedingt Sinn.

„Kasinos sind ein regionaler Markt”, sagt der Wissenschaftler, die Städte stünden nicht im direkten Wettbewerb. Der Vergleich mit Las Vegas helfe dennoch, das Wachstum Macaos zu verstehen. Wynn zum Beispiel machte im vierten Quartal 2013 in Macao rapidly drei Mal so viel Umsatz wie in Las Vegas. Der Erfolg der Industrie ist für Macao Segen und Fluch zugleich. Er beschert der Stadt ein hohes Steueraufkommen - rund 60 Prozent des BIP werden mit Glücksspiel erwirtschaftet -, schafft aber auch Probleme. Über 1000 Einwohner protestierten am 1. Mai gegen den Touristenstrom und die steigenden Immobilienpreise.

Innerhalb von zehn Jahren haben sich diese im Schnitt verzehnfacht. „Es ist nicht einfach, die Wirtschaft auf ein breiteres Fundament zu stellen”, sagt Lo Iek Extended Alvis, ein Arzt, der am städtischen Krankenhaus in Macao arbeitet.
„Für die Jungen macht es keinen Sinn, in eine andere Industrie
zu gehen.” 80.000 Menschen sind in den Kasinos angestellt, 120.000 weitere Jobs sind in Hotels und Restaurants entstanden. Die Regierung müsse einen Ausgleich zwischen den Interessen der Betreiber und denen der Bevölkerung schaffen, fordert der Arzt. Aus diesem Grund gelten recht strenge Regeln für die Glücksspielindustrie. Die Kasinos müssen 40 Prozent der Einnahmen abgeben, deutlich mehr als in Las Vegas, wo nur 7,five Prozent Steuern erhoben werden. Festland-Chinesen dürfen maximal vier Mal im Jahr nach Macao reisen und nicht mehr als 3000 US-Dollar mit sich führen.

„Man kann nur nach Macao, wenn man die Erlaubnis dazu hat”, sagt Qinqin Guo, eine junge Chinesin, die in Shanghai
arbeitet. „Die Regierung will nicht, dass die Leute zu oft nach Macao reisen.” Sie ist schon mehrfach hier gewesen - und hat auch die Schattenseiten des Glücksspiels erlebt. „Natürlich habe ich Geld verloren”, sagt
sie. Besonders beängstigend sei es gewesen, andere Spieler zu beobachten. Die Kasino-Branche
in Macao hat bislang nicht unter der Verlangsamung der Wirtschaft in der Volksrepublik
gelitten. „Die Glücksspielindustrie ist nie stärker gewesen”,
sagt Analyst Grant Govertsen, „es gibt keine Korrelation zwischen der wirtschaftlichen Lage in Festland-China und der in Macao.” Zhonglu Zeng hat ähnliches beobachtet. „Selbst wenn es wie jetzt ein wirtschaftliches Dilemma in China gibt und die Regierung die Korruption bekämpft, gibt es noch immer Wachstum in Macao.”
Die Zahl der Gäste aus Regierungskreisen sei zwar
zurückgegangen.

„Das wurde aber von privaten Gästen mehr als ausgeglichen”, erklärt der Wissenschaftler.
Seit 2007 gebe es strengere Regeln für Politiker und die
Führungsgremien der Staatskonzerne. Schon ein Jahr vorher, 2006,
führte die Regierung in Macao neue Vorschriften zur Bekämpfung der
Geldwäsche ein. Dennoch bleibt das ein heikles Thema in der
Sonderverwaltungszone: „Es ist schwer festzustellen, wo Geld herkommt und wem
es wirklich gehört”, sagt Fong Ka Chio von der Universität Macao. Er ist bei seinen Recherchen wiederholt auf sogenannte „Untergrund-Konten” gestoßen, über die Gelder
von Macao nach Festlandchina transferiert werden. Die
bestehenden Vorschriften werden vor allem über die „middle men”, die Mittelsmänner, umgangen.

Nach Schätzungen von Zhonglu Zeng gibt es rund 300 dieser Unternehmer, die sicher
stellen, dass Chinesen aus der Volksrepublik nicht nur ein Flugticket für Macao, sondern auch genügend Bargeld zum Spielen haben. „Sie leihen sich
Geld von den Mittelsmännern, spielen damit und bekommen später
eine Rechnung zugestellt”, erklärt Zhonglu Zeng. Damit gebe es praktisch keinerlei Beschränkung, wie viel Geld die Festland-Chinesen in Macao verspielen können. Die vielen Shoppingmalls in Macao dienten einem ähnlichen Zweck. Bürger der Volksrepublik kaufen dort ein und zahlen mit UnionPay, der am meisten verbreiteten Kreditkarte im Land. „Sie geben die Sachen Minuten später zurück und bekommen Bargeld wieder”,
sagt Zhonglu Zeng.

So lassen sich die Einfuhrbeschränkungen für Devisen ganz leicht umgehen. Weil auch die Einzelhändler profitieren - sie kassieren eine Kreditkartengebühr von zwei
Prozent und mehr - so hat niemand ein Interesse daran, diese Geschäfte auffliegen zu lassen. „Die Mittelsmänner sind sehr erfindungsreich, neue Wege zu
finden”, sagt Glücksspielprofessor Zeng.
Zhuhai, eine Stadt direkt hinter der chinesischen Grenze, hat deshalb auch etwas vom Geschäft
in der Sonderverwaltungszone. Wer in Macao spielen will, zahlt sein Geld in Zhuhai ein und lässt es sich auf der anderen Seite der Grenze auszahlen. Einige Kasinos
vermieten denn auch ihre VIP-Räume unter, an Mittelsmänner.
Es gebe viele Kontrollen, dennoch sei es leicht, sie
zu umgehen.

„Geld ist nun mal Geld”, sagt Zeng, „da sieht ein Schein aus wie der andere.” Für
die Mittelsmänner sind die Kunden aus Festland-China ein gutes Geschäft - und ein Risiko.
Immer wieder kommt es vor, dass Spielschulden nicht beglichen werden. Gerichte kennen in diesen Fällen keine Gnade, schließlich wissen die Mittelsmänner, dass sie außerhalb der geltenden Gesetze
operieren. „Deshalb nehmen sie Wucherzinsen in Höhe von zehn Prozent und mehr”, sagt Zhonglu Zeng. Nach der Eröffnungswelle 2015 und 2016 wird es 2020 wieder spannend in Macao. Zu dem Zeitpunkt laufen die bestehenden Konzessionen aus, die Kasino-Betreiber müssen sich erneut bewerben. Noch wichtiger sei allerdings die Entwicklung in Festland-China, meint Davis Fong Ka Chio. „Eines Tages wird die chinesische Regierung das Glücksspiel legalisieren - mit gravierenden Folgen für Macao”, sagt er.
Bis dahin wird allerdings noch einige Zeit vergehen. Im Jahr 2025 oder 2030 sei eine Freigabe
in der Volksrepublik vorstellbar, meint der Professor.

Macao bleibt also noch etwas Zeit, um weiter zu wachsen.

All unsere Mitarbeiter begrüßen Sie herzlichst in unserem
Haus “Altes Kasino Hotel am See”. Das Hotel liegt in direkter Bahnhofsnähe (nur
,five km Luftlinie). Stellplätze sind ebenfalls
vorhanden. Gratis für Sie Unser Group erfüllt Ihnen sehr gern den Wunsch nach einer kostenfreien Tageszeitung.
Direkt am Hotel stehen Ihnen Stellplätze für Ihren Wagen zur Verfügung.
Nutzen Sie Wireless LAN im öffentlichen Hotelbereich.
Zuhause sein bei uns Genießen Sie als Gast angenehme Stunden auf unserer
Gartenterrasse. Ihre lieben Kleinen werden sich in unserem Haus von Kopf bis Fuß wohl fühlen: Es steht ein hoteleigener Kinderspielplatz
zur Verfügung. Unser hauseigenes Restaurant hat eine eigene Terrasse.

So wohnen Sie In jedem Hotelzimmer steht ein Schreibtisch bereit.
Neben einer Minibar und einem Telefon verfügen die Hotelzimmer selbstverständlich alle über Kabelfernsehen. In Ihrem Hotelzimmer befindet sich ein Radio.

In Ihrem Zimmer steht ein Poor mit Fenster zur Verfügung.
Bei uns sind alle Badezimmer mit einer Badewanne ausgestattet.
Sämtliche unserer Badezimmer verfügen über eine Dusche und
Handtuchwärmer. Unser Hotel organisiert für die Gäste Bootsausflüge.

Küche, direkte Seelage und trotzdem im Stadtzentrum, kostenlose Parkplätze, Bootsanleger vor der Tür, Fahrgastschifffahrt,
Klosterkirche, Fontane Therme und Kultur- und Kongresskirche nicht
weit entfernt Rezeptionszeiten: Mo.

Donald Trump hat angekündigt, sich in seiner Zeit als US-Präsident aus seinen Unternehmen zurückziehen. Er wolle sich
ganz auf die Staatsgeschäfte konzentrieren, so der
Milliardär. Das Kabinett, das ihn dabei unterstützen soll,
nimmt indes weiter Formen an. Donald Trump will sich nach
eigenen Angaben als US-Präsident komplett aus seinen Unternehmen zurückziehen. Der Schritt sei
rechtlich nicht zwingend, er wolle sich aber voll und ganz auf die
Staatsgeschäfte konzentrieren, schrieb der 70-Jährige auf Twitter.
Trump. Er wolle am 15. Dezember in New York gemeinsam mit seinen Kindern Einzelheiten bekanntgeben. Zunächst hatte Trump geplant, seine Kinder lediglich als Treuhänder einzusetzen. Der künftige US-Präsident war als Geschäftsmann häufig umstritten.

Mit seinen Kasino-Geschäften war er mehrfach in Konkurs gegangen, seine sogenannte Universität stand unter dem Verdacht, Studenten betrogen zu haben. Trump
hatte sich erst vor wenigen Tagen in einem Vergleich auf die Zahlung von 25
Millionen Dollar Schadenersatz verständigt.
Mnuchin war bereits Finanzchef von Trumps Wahlkampagne.
Unterdessen kommt der künftige Präsident offenbar mit
der Besetzung seines Kabinetts voran: Der frühere Manager der Investmentbank Goldman Sachs, Steven Mnuchin, soll US-Finanzminister werden. Mnuchin selbst
gab im Fernsehsender CNBC bekannt, dass der designierte
US-Präsident ihn für diesen Posten nominiert habe.

Mnuchin war bereits der Finanzchef von Trumps
Wahlkampagne. Der 53-Jährige arbeitete 17 Jahre lang für die Investmentbank
Goldman Sachs, später reüssierte er als Produzent von Hollywoodfilmen. Mnuchin CNBC.

“Wir werden die Unternehmenssteuern senken, was enorm viele Jobs zurück in die Vereinigten Staaten bringen wird.” Sie sollen auf 15 Prozent halbiert werden. Auch mittlere Einkommen sollen entlastet werden. Milliardär Ross favorisiert bilaterale Handelsabkommen. Der milliardenschwere Investor Wilbur Ross
soll Handelsminister werden. Das bestätigte Ross ebenfalls dem Sender CNBC.
Er lies durchblicken, dass er bilaterale Handelsabkommen statt regionaler Vereinbarungen wie dem transpazifischen TPP
bevorzugt. Ross. Er sammelte in New York politische
Erfahrung, wo er als Privatisierungsberater für den früheren Bürgermeister Rudy Giuliani arbeitete.
Trump selbst äußerte sich zu den neuen Kabinettsbesetzungen zunächst nicht.
Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 30.
November 2016 um 15:00 Uhr.

2016 15:54 Uhr

Okt Layton - Wundermaske: Neu aber besser

Okt Layton - Wundermaske: Eine Kuriosität + Hinweismünzen

Parkplatz Zahnklinik

Ziemlich genau zwei Kilometer fährt man in Hannover vom Kasino RP5 zum niedersächsischen Landtag.
An diesem Mittwoch im Dezember aber scheinen sich die beiden Häuser auf verschiedenen Planeten zu befinden - obwohl es hüben wie drüben um die gleiche Frage
geht: wie gefährlich der Wolf nun wirklich sei. In der Welt von Wendelin Schmücker ist das Ende nah.
Es dräut: das Armageddon der Weidetierhaltung und damit der blühenden Wiesen, der Bienen und Blumen. Des Landlebens, der
gemütlichen Dörfer, Bauernhöfe, der freiwilligen Feuerwehr.
In Schmückers Welt tobt ein Krieg der Städte gegen das Land.
Denn in den Städten leben jene Ökoromantiker, die grün wählen und die
Wiederkehr der Wölfe feiern - während diese unbehelligt den Nutztieren der Dörfler an die Gurgel gehen. In der Welt von Stefan Wenzel läuft es gut für Niedersachsens Tierhalter.

http://l7.alamy.com/zooms/bcfd3e3ab4b84b6784897f094d417667/daniel-craig-at-the-german-premiere-of-casino-royal-on-the-21st-of-dnp7tp.jpgSeit das Land verstärkt in Schutzmaßnahmen investiere, habe sich die Lage
bei den Wolfsangriffen auf Schafe, Ziegen und Rinder entspannt.

Die Zahl der Schäfer habe sogar zugenommen. Wölfe, das
ergaben Kotanalysen, ernährten sich rapidly ausschließlich von Schalenwild, von Rehen also,
Wildschweinen oder Rothirschen. Nur ganz selten lande mal ein Lämmchen auf dem Speisezettel.
Ein ganz Lieber, der Wolf. Schäfer Schmücker ist Vorsitzender
des Fördervereins der Deutschen Schafhaltung. Ins RP5 hat er Nutztierhalter, Herdenschutzexperten und Politiker geladen, sie wollen über die Existenzsorgen der Schäfer sprechen.
Grünen-Politiker Wenzel ist niedersächsischer Umweltminister.

Quick zeitgleich mit der Schäferversammlung beantwortet er im Landtag
eine “Dringliche Anfrage” der FDP-Fraktion zum Thema Herdenschutz.
Einst galt der Wolf als Schädling, er wurde geschossen,
vergiftet, totgeschlagen. In weiten Teilen Mitteleuropas war er ausgerottet, für ganze Generationen reduziert auf seine Existenz als Märchenfigur.

Ob er nun, da er über Polen in Deutschlands Wälder zurückgekehrt ist, überleben wird, hängt vor allem davon ab, ob der Mensch ihn auf Dauer akzeptiert.
Auf Schmückers Veranstaltung lässt sich erkennen, wie vergiftet die
Diskussion ist: Die Weidetierhalter fühlen sich nicht ernst genommen - nicht von der Regierung, nicht von den Naturschutzverbänden und schon gar
nicht von den Wolfsverstehern in den Städten. Und so kursieren unter den Wolfshassern seit Jahren die immer gleichen und
längst widerlegten Verschwörungstheorien. Ist der Wolf tatsächlich von selbst nach Deutschland eingewandert - oder
haben ihn grüne Irre womöglich auf den Truppenübungsplätzen ausgesetzt, in waldreichen Gebieten also, in denen es viel Platz und
wenig Menschen gibt? Und sind die Wölfe hierzulande überhaupt welche - oder handelt es sich um Kreuzungen mit wolfsähnlichen Hunderassen?

Wenn das so wäre, argumentieren die Wolfskritiker, genössen die Wolfsmixe ihren Schutzstatus zu
Unrecht. So weit die Märchenstunde. Die Probleme der Schäfer
sind hingegen sehr true: Matthias Müller zum Beispiel, Schafhalter aus Bargfeld im Landkreis Celle, hat bereits mehrere Tiere seiner Herde an Eindringlinge mit scharfen Zähnen verloren. Ausgleichszahlungen, sagt Müller,
gebe es erst nach mühevollen Nachweisverfahren. Mitunter
könne der Wolf als Täter nicht überführt werden,
weil vor der Probennahme noch weiteres Getier Spuren an den Opfern hinterlasse.

Wer seine Verluste ersetzt haben will, muss nicht nur durch Experten nachweisen lassen, dass die Tiere
von Wölfen gerissen wurden, sondern in vielen Gebieten auch belegen, dass er für einen “wolfsabweisenden Grundschutz” gesorgt hat.
So sollen die Schafe innerhalb eines mindestens 90 Zentimeter hohen Elektrozauns stehen,
der darüber hinaus die Wölfe davon abhält, sich
durchzubuddeln.

Die Botschaft der Wolfsfreunde geht so (und galt auch lange Zeit als unumstößlich, weil bewiesen): Wer seine Tiere
richtig schütze, habe auch kein Problem mit dem Wolf. Zaunhersteller entwickeln Wolfsabwehrzäune, manche
Schäfer schaffen sich imposante Herdenschutzhunde an, wieder
andere stellen wehrhafte Esel zwischen die Schafe. Nicht jedes Gebiet
lasse sich umzäunen, sagen dagegen die Schäfer die Deiche zum Beispiel nicht und
auch nicht die riesigen Flächen, die große Herden brauchen.
Herdenschutzhunde seien erst nach jahrelanger Ausbildung zu gebrauchen sie könnten überdies Menschen angreifen. Und jener glücklose
Schäfer im niedersächsischen Südergellersen, dessen Herde innerhalb von zwei Wochen gleich viermal
von Wölfen heimgesucht wurde, hatte einen Esel auf der Weide.
Der Ökologe Laurent Garde hat für die nationale Wolfskommission in Frankreich untersucht, wie gut der Herdenschutz
in seinem Heimatland funktioniert.

Sein Fazit ist ernüchternd. Garde auf der Schäfertagung in Hannover.
Dennoch habe die Zahl der Wolfsrisse zu- und nicht abgenommen.
Gardes Erklärung: Nicht nur der Mensch rüste auf, sondern auch der Wolf.
Garde. “Sie lernen, die Hürden zu umgehen, die man zwischen sie und ihre Beute setzt.” Die meisten Methoden des
Herdenschutzes, sagt Garde, seien nicht viel mehr als
ein spannendes Geschicklichkeitstraining für den Wolf - mit
den Schafen als Belohnung. Garde. Wölfe seien nun einmal streng geschützte Tiere, und wie sollten sie
lernen, sich besser von Menschen und deren Besitztümern fernzuhalten, wenn diese bei ihrem Anblick allenfalls kräftig
in die Hände klatschten?

https://vice-images.vice.com/images/content-images-crops/2016/01/22/slot-machine-dream-queen-a-german-tourist-photographs-her-first-time-gambling-at-an-american-casino-body-image-1453431249-size_1000.jpeg?output-quality=75In der Tat ist
aggressivere Abwehr nicht gestattet. Dass Wölfe zu den gelehrigeren unter den Wildtieren zählen, wird kein Wolfsfan bestreiten.
Das Erbe von Canis lupus schlummert noch heute im Haushund - in den täglichen Begleitern der Menschen also, die Blinde führen, Verschüttete erschnüffeln oder komplizierte Agility-Parcours
absolvieren können. Die Tatsache, dass es Haushunde gibt, beantwortet
zugleich die Frage, ob der Wolf grundsätzlich, von seiner biologischen Ausstattung her,
dazu in der Lage sei, die Nähe von Menschen zu erdulden.
Die Zeugnisse der Domestizierung reichen weit zurück, schon vor mehr als 10 000 Jahren begann der gemeinsame Weg von Herr und Hund.
Und selbst wenn der Herdenschutz mit den gängigen Methoden funktioniert - er wird auf jeden Fall teurer als erhofft.

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